© 2016 Johannes P. Alberts

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Bauernbrot

 

Schwierigkeitsgrad: gering

benötigte Zeit: ca. 2h

 

600 g Weizenmehl 550

300g Roggen-Vollkornmehl

20 g Salz

11 g Trockenhefe oder 1 Würfel Frischhefe

1 kleiner Beute Seitenbacher Sauerteig

ca. 580 ml Wasser (warm)

ca. 2 EL Speiseöl (muss nicht, kann aber)

9 g Backmalz, enzym-inaktiv oder 3 g Backmalz enzymaktiv (für schönere Rösche und runderen Geschmack)

 

Trockene Bestandteile in die Rührschüssel wiegen, ungefähre Gewichte reichen aus. Das Salz sollte allerdings genau gewogen sein: Idealerweise zwischen 2 und 2,5 % der Mehlmenge für Mischbrote.

 

Trocken vermischen, dann das Wasser und den Sauerteig hinzufügen und ca. 5 min (je nach Maschine und Intensität) kneten. Der Teig sollte sich in der Maschine fast vom Rand lösen. Ansonsten je nach Wetterlage Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Pampe gefahrlos von Hand (mit Mehl auf Hand und Arbeitsplatte) geknetet werden kann.

 

Teigruhe min 10 Minuten

 

Von Hand kneten und formen (rundwirken). Der Schluss ist der Teil des Teiges, in dem die Enden beim Rundwirken aufeinanderstoßen. Damit steuert man beim Backen, ob das Brot aufreisst (Bauernbrot) oder glatt wird (Stuten). Optisch netter sind die Bauernbrote: Dafür ein stark mit Roggenmehl bemehltes Gärkörbchen nehmen und den Teig nach gründlichem Kneten mit dem Schluss nach unten hineinlegen.

 

Teigruhe ca. 20 – 30 Minuten. Der Teigling sollte einigermaßen warm stehen.

In der Zeit den Ofen vorheizen: Ideal mit Backstein, ansonsten schon ein Blech reinlegen, das heiß werden kann. Die Ofentemperatur sollte beim Einschieben mindestens bei 240° Grad sein (Ober- und Unterhitze).

 

Den Teigling nach der Stückgare (das ist die letzte Teigruhe) aus dem Gärkörbchen auf das heiße Blech / Stein befördern und 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180° stellen und weitere 55 Minuten backen.

 

Brot vor dem Schneiden unbedingt auskühlen lassen! Sehr lecker mit Hemeraner Honig oder einem guten Stück Käse.